Politisches Seeland

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Kategorie: Aus der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG (Seite 1 von 3)

Die Bundestagswahl in der Stadt Seeland – Statistik der MZ

 

Quelle: http://www.mz-web.de/politik/bundestagswahl/bundestagswahl-2017-alle-ergebnisse-der-wahl-in-sachsen-anhalt-28458530#GEM,1,15089307

In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: Concordia See – Freigabe für touristische Nutzung erneut gescheitert

Der Concordia-See im Juni 2008 , Foto: Ingo Biron

Schadeleben – Enttäuschung macht sich breit im Seeland, seit bekannt wurde, dass die Teilfreigabe des Concordiasees für die touristische Nutzung nicht wie geplant in diesem Jahr stattfinden kann. „Es gibt intensiven Erläuterungsbedarf“, begründet Uwe Steinhuber, Pressesprecher der mit der Sanierung beauftragten Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), diesen Schritt. In den nächsten Wochen wollen Fachleute der LMBV und des Landesamtes für Geologie und Bergwesen (LAGB) beraten.

Heidrun Meyer, Bürgermeisterin der Stadt Seeland, bezeichnet die erneute Verschiebung der Freigabe als eine „herbe Enttäuschung“. Es sei allerdings wichtig zu wissen, dass alles genau unter die Lupe genommen werde. Nachdem im Juni 2016 ein Seilbagger in den Concordiasee gestürzt war, wurde dem Bergamt ein Gutachten übergeben und von der Behörde ausgewertet. „Im August soll ein Treffen stattfinden, bei dem wir Informationen darüber bekommen, wie es nun weitergehen soll“, sagt die Seeland-Bürgermeisterin.

„Masterplan“ zur touristischen Nutzung des Concordia Sees

Entsprechend der Aussagen des LAGB werde dann der „Masterplan“ zur touristischen Nutzung erneut angepasst. „Den Plan wollen wir endlich der Öffentlichkeit vorstellen, aber das können wir nicht, wenn wir nicht wissen, ob wir ihn tatsächlich so umsetzen können“, erklärt Heidrun Meyer. Sie wolle das LAGB zu keiner Entscheidung drängen, fordert aber, dass ein Zeitplan für die weiteren Abläufe aufgestellt wird. „Wir brauchen eine Sicherheit, an der wir uns orientieren können“, so die Bürgermeisterin. „Aber wenn die Fachleute ihre Zeit brauchen, dann ist das nun mal nicht zu ändern. Es gilt schließlich, ein erneutes Unglück zu verhindern.“ Das Projekt Concordiasee dürfe trotzdem nicht zu einer „unendlichen Geschichte“ werden.

Quelle: http://www.mz-web.de/aschersleben/concordia-see-freigabe-fuer-touristische-nutzung-erneut-gescheitert-27961664

In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: Stadtrat Aschersleben -15.000 Euro für die Seeland-GmbH

Von Harald Vopel

Aschersleben – Der Ascherslebener Stadtrat hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche dem Jahresabschluss 2015 der Seeland Gesellschaft für Tagebauentwicklung mbH zugestimmt. Die Stadt Aschersleben ist mit sechs Prozent am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt.

Trotz der Tatsache, dass der Concordia-See seit einem Erdrutsch im Jahr 2009 bis heute touristisch nicht genutzt werden kann, erwirtschaftete das Unternehmen 2015 einen leichten Überschuss von 3.009,73 Euro. Der höchsten Anteil der Einnahmen, nämlich rund 33.000 Euro, bildeten die Parkplatzgebühren. Das waren 3.000 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Zur Verbesserung der Infrastruktur hatte die Seeland Gesellschaft für Tagebauentwicklung mbH im Jahr 2015 unter anderem zahlreiche Spielgeräte auf dem Abenteuerspielplatz ausgebessert, eigene Veranstaltungen wie den Saisonauftakt auf dem Spielplatz organisiert und den Fahrradrast- und Informationsstützpunkt als Servicestelle betrieben.

Ohne weitere Zuschüsse durch die Gesellschafter werde das Unternehmen allerdings auch weiterhin nicht auskommen, heißt es im Bericht zum Jahresabschluss. Diese Zuschüsse betrugen 2015 insgesamt rund 261.000 Euro. Der Anteil der Stadt Aschersleben lag bei rund 15.000 Euro. (mz)

– Quelle: http://www.mz-web.de/25919482 ©2017

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